Viele Stoma-Einsteiger leiden nicht nur unter Schamgefühlen und Problemen mit der Gesundheit, sondern auch unter einer unzureichenden Aufklärung und Betreuung. Hiermit muss man sich nicht abfinden.Wissenswertes bei Stoma

Die modernen Versorgungssysteme bieten zuverlässige und individuelle Sicherheit in der täglichen Stomaversorgung.

Oft helfen Tipps von Stomatherapeuten oder des behandelnden Arztes.

Auch der Austausch in einer Selbsthilfegruppe, (ILCO), kann hilfreich sein.

Bei folgenden Problemen sollten Sie sich an einen Experten wenden:

  • Das Stoma verfärbt sich nach hell oder dunkel
  • Das Stoma wird permanent kleiner
  • Das Stoma wird permanent größer und ragt mehr als 5 cm aus der Bauchdecke heraus
  • Sie haben einen Bauchdeckenbruch
  • Die parastomale Haut ist gerötet und entzündet
  • Die parastomale Haut nässt oder juckt
  • Der Hautschutz der Basisplatte oder des Beutels wird mit Stuhl oder Urin unterwandert
  • Wechseln der Versorgung über das normale Maß hinaus (normaler Verbrauch bei Einteilern: 2-4   Btl. pro Tag, bei 2-teiligen Versorgungen: alle 3-4 Tage Plattenwechsel )
  • Schmerzen am oder um das Stoma
  • Langanhaltende Durchfälle oder Verstopfungen ( bei Kolostoma )
  • Wiederkehrende urologische Infekte
  • Die Irrigation lässt sich nicht durchführen
  • Sie erholen sich nach der postoperativen Phase nicht (psychisch wie physisch)
  • Sie können das Stoma nicht selbstständig versorgen
  • Fehlende Unterweisung der Angehörigen
  • Kein Anlernen zur Versorgung des Stomas in der Klinik
  • Beeinträchtigung des Sehvermögens
  • Sie bleiben nach der Rückverlegung inkontinent

Speziell am Anfang benötigen Stoma-Einsteiger viel Unterstützung.

Nutzen Sie die Möglichkeit um Hilfe zu bitten !