Technische Daten des SWI-STO-II Iontophorese-Gerät
Art. 05.11010.002 (68502)
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Die Iontophorese-Behandlung der Hyperhidrosis manum et pedum ist eine physikalische Anwendung. Sie wurde erstmals 1952 von Bouman und Grunewald-Lentzer beschrieben. Gleichstrom bewirkt einen Ionentransport durch die Haut. Kunststoffwannen werden mit lauwarmem Wasser gefüllt bis die hyperhidrotischen Hand- oder Fußflächen gerade benetzt sind. Der Strom fließt durch Elektrodenplatten, der über Drucktasten, bzw. Fußschalter bis zueinem Maximum von 25 mA hochgeregelt werden kann.
Der Stromwert sollte jedoch nur so hoch gewählt werden, dass die Behandlung nicht als unangenehm empfunden wird. Individuell ab gestimmt kann das Bad zwischen 10 und 40 Minuten dauern. Da der Anode empirisch eine stärkere Wirksamkeit nachgesagt wird, sollte nach der Hälfte derBehandlungsdauer umgepolt werden.
Die gewünschte Wirkung, d.h. die Hemmung der Schweißdrüsen funktion, tritt in den meisten Fällen nach etwa 10-20 Behandlungen ein. Wir empfehlen, die Behandlung bis zur spürbaren Schweißhemmung täglich durchzuführen und diese anschließend zur Erhaltung des Behandlungserfolges regelmäßig, jedoch mindestens einmal pro Woche, zu wiederholen.