Barrierefrei unterwegs

Barrierefrei unterwegs bedeutet, Mobilität auch bei körperlichen Einschränkungen möglichst selbstständig und sicher gestalten zu können. Geeignete Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren oder Rampen können dabei helfen, Hindernisse im Alltag zu überwinden und Wege zu Hause, unterwegs oder auf Reisen besser zugänglich zu machen.

Barrierefrei unterwegs

Welche Arten von Treppensteiger gibt es überhaupt?

Nicht jede Treppensteighilfe funktioniert gleich, und nicht jede lässt sich ohne Unterstützung nutzen. Eins haben jedoch alle gemeinsam: Mobilitätshilfe beim Treppensteigen. Beim Alber Scalamobil handelt es sich um einen mobilen Treppensteiger, der an den vorhandenen Rollstuhl angedockt wird und diesen elektrisch Stufe für Stufe hinauf oder hinunter führt. Bedient wird er dabei jedoch von einer Begleitperson, die Richtung und Tempo steuert. Ähnlich funktioniert der Sano Liftkar PT-R, eine Raupentreppensteighilfe, die den Rollstuhl über die Treppe transportiert und dabei vor allem die Begleitperson körperlich entlastet. Auch hier ist Unterstützung in Form einer Begleitung für den Steigvorgang zwingend erforderlich. Anders sieht es beim treppensteigenden Rollstuhl aus: Dieser elektrische Rollstuhl verfügt über ein integriertes Raupen- oder Steigsystem und macht Treppen und andere Hindernisse im Alltag ohne fremde Hilfe überwindbar. So gelangt der Anwender spürbar barrierefreier in Wohnräume oder öffentliche Gebäude. Das macht ihn zur eigenständigsten Variante aller Treppensteighilfen.

Welcher treppensteigende Rollstuhl ist der richtige?

Wer sich für einen treppensteigenden Rollstuhl entscheidet, landet schnell bei zwei Namen, die sich in Technik und Einsatzbereich deutlich unterscheiden. Der Scewo BRO aus der Schweiz gilt als Vorreiter im treppensteigenden Segment, da er sich seit mehreren Jahren als elektrischer Rollstuhl auf der Treppe bewährt. Sein automatisches Ausbalancieren auf zwei großen Rädern sorgt für ein besonders weiches Fahrgefühl und macht ihn zu einer echten Alltagshilfe, auch mit Blick auf umfangreiches technisches Zubehör, das bei verschiedenen Krankheitsbildern einen zusätzlichen Vorteil bieten kann. Der X12 Pro von XSTO ist dagegen erst seit neustem auf dem Markt, überzeugt aber schon jetzt durch seinen Allradantrieb und ein besonders attraktives Preis-Leistungs- Verhältnis. Durch seine Sensorik ist er allerdings nicht für jede enge Treppe geeignet, auf Außentreppen zeigt er dafür seine Stärken. Beide Treppenraupen-Alternativen machen deutlich: Die passende Wahl hängt weniger von der Technik allein ab, sondern davon, welche Treppen und Umgebungen im Alltag tatsächlich überwunden werden müssen. Individuelle Bedürfnisse sind somit der Schlüssel zur Wahl des richtigen Rollstuhls.

Fazit

Am Ende entscheidet der persönliche Anspruch an Technik und Budget, welcher treppensteigende Rollstuhl der richtige ist. Wer die höchste Ausstattungsstufe sucht und auf Technik nicht verzichten möchte, findet im Scewo BRO die premium Variante. Dank Listung im Hilfsmittelverzeichnis ist er mittlerweile durchaus durch die gesetzliche Krankenkasse bezuschussbar. Wer stattdessen eine preiswertere Standardlösung sucht und trotzdem selbstständig durch den Alltag kommen möchte, findet im X12 Pro eine überzeugende Alternative. Beide Modelle zeigen: Selbstständige Mobilität über Treppen hinweg ist heute keine Zukunftsvision mehr, sondern bereits am Markt verfügbar.

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