Multiple-Sklerose Verlauf
Multiple Sklerose kann sehr unterschiedlich verlaufen und sich im Laufe der Zeit auf Beweglichkeit, Kraft und Koordination auswirken. Je nach Krankheitsverlauf können Hilfsmittel wie Gehstützen, Rollatoren oder Rollstühle dazu beitragen, Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag möglichst lange zu erhalten.

Inhaltsverzeichnis
- Welche Arten von Treppensteiger gibt es überhaupt?
- Welcher treppensteigende Rollstuhl ist der richtige?
- Wenn das Laufen schwerer fällt: Eine Empfehlung
- Das Wichtigste bei Bedarf eines Rollstuhls ist die richtige Auswahl
Was ist überhaupt Multiple-Sklerose (MS)?
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das körpereigene Immunsystem die Schutzhülle der Nervenfasern angreift. Es handelt sich dabei also um eine Autoimmunerkrankung. Dadurch werden Signale zwischen Gehirn, Rückenmark und Körper gestört. Die genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt, vermutet wird ein Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung und äußeren Einflüssen wie Virusinfektionen oder Vitamin D Mangel. Die Symptome von MS reichen von Sehstörungen und Taubheitsgefühlen über Muskelschwäche bis hin zu Erschöpfung und Gleichgewichtsproblemen, meist treten sie in Schüben auf. Die Lebenserwartung von Menschen mit MS unterscheidet sich im Durchschnitt nur geringfügig von der Allgemeinbevölkerung, der individuelle Verlauf der Erkrankung ist jedoch von Fall zu Fall sehr unterschiedlich.
Wie wird MS diagnostiziert?
Die Diagnose Multiple Sklerose stellt ein Neurologe anhand der Krankengeschichte, einer neurologischen Untersuchung und einer Kernspintomografie (MRT) von Gehirn und Rückenmark, die typische Veränderungen im Nervengewebe sichtbar macht. In manchen Fällen wird zusätzlich eine Nervenwasseruntersuchung durchgeführt, um die Diagnose zu verifizieren.
Wenn das Laufen schwerer fällt: Eine Empfehlung
Bei Multipler Sklerose kann die Kraft in den Beinen chronisch oder in Schüben nachlassen, bis das Gehen im Alltag nicht mehr sicher oder gar möglich ist. Ein MS- Rollstuhl bedeutet dabei aber keineswegs das Ende der eigenen Bewegung, im Gegenteil: Ein individuell angepasster Aktiv- oder Adaptivrollstuhl lässt sich exakt auf die vorhandene Kraft und Beweglichkeit einstellen, sodass Betroffene weiterhin selbst aktiv werden und ihren eigenen Körper in Bewegung halten können. Gerade im Alltag zählt dabei jedes Detail. Moderne Aktivrollstühle, wie der DIETZ AS[advanced], setzen genau hier an. Mit einem geringen Eigengewicht ab 10,7 kg ist er besonders leicht und dank Faltmechanismus sowie abnehmbaren, abschwenkbaren Beinstützen kompakt einklappbar. Dadurch ist das Verladen für den Anwender deutlich einfacher. So bleibt Mobilität nicht auf die eigene Kraft beschränkt, sondern lässt sich flexibel in den Alltag integrieren.
Das Wichtigste bei Bedarf eines Rollstuhls ist die richtige Auswahl
Ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ein Rollstuhl ihren Alltag begleiten soll, ist die richtige Auswahl unerlässlich. Diese entscheidet maßgeblich über den täglichen Nutzen. Der Kraftaufwand beim Transportieren und Fortbewegen wird mit Hilfe eines Leichtgewichtsrollstuhl spürbar reduziert. Eine individuelle Rollstuhlanpassung an Körpermaße und Bedürfnisse sorgt hingegen für mehr Sicherheit und Komfort, sowie eine gesunde Sitzposition. Modelle wie der DIETZ AS[advanced] zeigen, wie viel Alltagserleichterung ein leichter, für Sie konfigurierbarer Aktivrollstuhl bringen kann. Für die passende Auswahl und die persönliche Anpassung lohnt sich der Weg ins Sanitätshaus, dort wird der Rollstuhl gemeinsam auf die Anforderungen abgestimmt.