aks saniflow III Wechseldruckmatratze 90 × 200 cm – Dekubitus bis Grad 3, 130 kg (ID#1526)


Das aks saniflow III Wechseldrucksystem unterstützt die Dekubitusprophylaxe und -therapie bis einschließlich Grad III nach EPUAP. Matratzenauflage 90 × 200 cm mit 17 Luftzellen, 12-Minuten-Zyklus, Statikfunktion sowie optischem und akustischem Druckalarm. Für 40–130 kg. HMV 11.29.04.0004


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Hersteller: AKS Aktuelle Krankenpflege Systeme GmbH

Artikelnummer AKS-21233
ID: 1523
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aks saniflow III – Antidekubitus-Wechseldrucksystem bis Grad III

Professionelle Druckentlastung für die häusliche und stationäre Pflege: Das aks saniflow III ist ein großzelliges Wechseldrucksystem zur Dekubitusprophylaxe und zur unterstützenden Therapie von Druckgeschwüren bis einschließlich Grad III nach EPUAP.

Das System wurde für Menschen entwickelt, die aufgrund einer Erkrankung, Verletzung, Behinderung oder altersbedingter Einschränkungen längere Zeit im Bett verbringen müssen und ihre Liegeposition nur eingeschränkt selbstständig verändern können.

Die aks saniflow III Wechseldruckmatratze arbeitet mit 17 großzelligen Luftkammern, die in zwei getrennte Luftkammerkreise aufgeteilt sind. Durch die automatische, abwechselnde Be- und Entlüftung werden unterschiedliche Körperbereiche regelmäßig entlastet.

Ein individuell einstellbarer Fülldruck, die automatische Drucknachregelung, eine zusätzliche Statikfunktion sowie ein optischer und akustischer Druckalarm unterstützen eine bedarfsgerechte Versorgung.

Ihre Vorteile mit dem aks saniflow III

  • Dekubitusprophylaxe und -therapie: Vom Hersteller für Patienten bis zu einem hohen Dekubitusrisiko sowie zur unterstützenden Therapie bis einschließlich Grad III nach EPUAP vorgesehen.
  • Automatische Wechseldruckfunktion: Zwei Luftkammerkreise werden in einem festen Zyklus abwechselnd be- und entlüftet.
  • Individuelle Druckregulierung: Stufenlose Druckeinstellung entsprechend dem Patientengewicht und der jeweiligen Belastungssituation.
  • Automatische Drucknachregelung: Ein elektronischer Drucksensor überwacht den eingestellten Fülldruck und steuert die Pumpe bei Bedarf nach.
  • Zusätzlicher Statikmodus: Ermöglicht eine gleichmäßige Befüllung beider Luftkammerkreise ohne Wechseldruck.
  • Optischer und akustischer Alarm: Warnt bei einem Druckabfall im System.
  • Großzellige Luftkammern: Unterstützen eine wechselnde Druckverteilung und die Anpassung an die Körperkonturen.
  • Einzeln austauschbare Luftzellen: Erleichtern die fachgerechte Instandhaltung.
  • Flüssigkeitsundurchlässiger Matratzenbezug: Praktisch für die regelmäßige Reinigung und für die Versorgung bei Inkontinenz.
  • Schnellentlüftung: Ermöglicht die rasche Entlüftung der Matratze in entsprechenden Notfallsituationen.
  • Für den Wiedereinsatz geeignet: Nach fachgerechter Aufbereitung, Wartung und Freigabe.

Wechseldrucktherapie – gezielte Entlastung gefährdeter Körperbereiche

Bei längerer Bettlägerigkeit können einzelne Körperregionen dauerhaft einem erhöhten Auflagedruck ausgesetzt sein. Besonders gefährdet sind Stellen, an denen Knochen nahe unter der Haut liegen, beispielsweise im Bereich des Kreuzbeins, der Hüfte und der Fersen.

Das aks saniflow III Antidekubitus-Wechseldrucksystem arbeitet nach dem Prinzip der intermittierenden Druckentlastung.

Die Luftkammern sind in zwei voneinander getrennte Kreise aufgeteilt. Das elektrische Aggregat befüllt und entlüftet diese abwechselnd in einem automatischen Zyklus von 12 Minuten.

Dadurch verändert sich der Auflagedruck unter dem Körper regelmäßig. Gleichzeitig passt sich die luftgefüllte Liegefläche an die Körperkonturen an und unterstützt eine gleichmäßigere Verteilung des Körpergewichts.

Nach Herstellerangaben kann die wechselnde Druckentlastung dazu beitragen, die Durchblutung belasteter Gewebebereiche zu verbessern und das Risiko für Druckgeschwüre zu reduzieren.

Wichtig: Auch bei Verwendung eines Wechseldrucksystems bleiben regelmäßige Hautkontrollen, individuell notwendige Lagerungswechsel und weitere pflegerische Maßnahmen erforderlich.

Automatische Drucknachregelung für eine angepasste Lagerung

Der richtige Fülldruck ist entscheidend, damit der Patient ausreichend unterstützt wird und gleichzeitig eine wirksame Druckentlastung stattfinden kann.

Beim aks saniflow III erfolgt die Grundeinstellung über einen stufenlosen Druckregler am Steueraggregat. Als erster Anhaltspunkt dient das auf dem Aggregat angebrachte Diagramm, das die Einstellung in Abhängigkeit vom Patientengewicht unterstützt.

Ein elektronischer Drucksensor überwacht anschließend den eingestellten Fülldruck. Bei Druckabweichungen, beispielsweise nach einer Veränderung der Liegeposition, schaltet die Pumpe automatisch ein und regelt den Systemdruck entsprechend nach.

Die automatische Nachregelung ersetzt jedoch nicht die individuelle Kontrolle der Lagerung durch eine eingewiesene Pflegeperson.

Warum ist der Handtest wichtig?

Die Herstelleranleitung schreibt vor, die Druckeinstellung regelmäßig durch einen Handtest zu überprüfen.

Hierbei wird kontrolliert, ob der Patient ausreichend von den Luftzellen getragen wird und nicht bis auf die darunterliegende Unterlage einsinkt.

Der Hersteller unterscheidet drei Situationen:

  • Druck zu niedrig: Der Patient sinkt zu tief ein. Der Fülldruck muss erhöht werden.
  • Druck zu hoch: Die Matratze ist zu fest, wodurch eine unnötig hohe Druckbelastung entstehen kann. Der Fülldruck muss reduziert werden.
  • Optimale Einstellung: Die Hand lässt sich mit leichtem Widerstand unterschieben. Der Hersteller nennt dabei einen Abstand von ungefähr 3 bis 4 cm zwischen Gesäß und entlüfteter Luftzelle.

Die Kontrolle und gegebenenfalls notwendige Nachregulierung müssen entsprechend der Gebrauchsanweisung durchgeführt werden.

Statikmodus – gleichmäßige Luftbefüllung ohne Wechseldruck

Zusätzlich zum regulären Wechseldruckbetrieb verfügt das aks saniflow III über eine Statikfunktion.

Im Statikmodus werden beide Luftkammerkreise gleichzeitig mit dem zuvor eingestellten Fülldruck versorgt. Die regelmäßige Wechseldruckbewegung wird dadurch unterbrochen.

Diese Funktion ist insbesondere bei der Versorgung von Schmerzpatienten relevant. Der Hersteller schreibt ausdrücklich vor, Schmerzpatienten ausschließlich im Statikmodus auf der Wechseldruckmatratze zu lagern.

Wichtiger Anwendungshinweis: Vor der Verwendung des Statikmodus muss der optimale Fülldruck zunächst im Wechseldruckbetrieb ermittelt und eingestellt werden.

Eine Verringerung des Drucks ist im Statikmodus nicht möglich. Soll der Fülldruck reduziert werden, muss zunächst wieder in den Wechseldruckbetrieb gewechselt werden.

Das aks saniflow III verfügt über keine separate Pflege- beziehungsweise Autofirm-Funktion.

Optischer und akustischer Alarm bei Druckverlust

Ein ausreichender Luftdruck ist eine wichtige Voraussetzung für die sichere Funktion des Wechseldrucksystems.

Das Steueraggregat besitzt deshalb eine optische und akustische Alarmfunktion, die bei einem möglichen Druckverlust aktiviert wird.

Sinkt der Systemdruck unter den eingestellten Wert, erscheint die rote Anzeige „niedriger druck“. Gleichzeitig ertönt ein akustisches Warnsignal.

Das akustische Signal kann über die Alarmrücksetzungstaste vorübergehend deaktiviert werden. Die optische Anzeige bleibt bis zur Behebung der Ursache bestehen.

Wichtig: Nach einer Stummschaltung muss der akustische Alarm ausdrücklich wieder aktiviert werden. Das geschieht nicht automatisch nach der Behebung der Störung.

Bei einer Alarmmeldung müssen die Ursache des Druckverlustes, die Schlauchverbindungen und der Zustand der Matratze entsprechend der Gebrauchsanweisung überprüft werden.

Wechseldruck-Matratzenauflage für geeignete Pflegebetten

Das aks saniflow III ist als Matratzenauflagesystem konzipiert. Es wird auf einer geeigneten Standardschaumstoffmatratze oder Matratzenunterlage mit mindestens 4 cm Höhe verwendet.

Die Anwendung ist auf geeigneten Pflegebetten und Standardbetten möglich. Das Bett muss eine stabile und ausreichend große Liegefläche sowie eine geeignete Sicherung gegen das Verrutschen der Matratze bieten.

Die Wechseldruckmatratze wird mithilfe der vorgesehenen Befestigungsbänder gesichert. Die Versorgungsschläuche müssen knickfrei verlegt und ordnungsgemäß mit dem Aggregat verbunden werden.

Das Steueraggregat kann mit seinen Haltebügeln am Fußende des Bettes aufgehängt oder auf einer geeigneten ebenen Ablagefläche neben dem Bett aufgestellt werden.

Was ist bei der Verwendung mit Bettseitengittern zu beachten?

Durch die zusätzliche Höhe eines Wechseldrucksystems verändern sich die Abstände zwischen Liegefläche und Seitengittern.

Der Hersteller schreibt bei Verwendung mit Pflegebettseitengittern eine Seitengitterhöhe von mindestens 220 mm oberhalb der Matratzenoberseite vor. Wenn diese Höhe nicht erreicht wird, ist eine geeignete Seitengittererhöhung erforderlich.

Außerdem muss berücksichtigt werden, dass bei einer Anhebung des Rückenteils um mehr als 20° im Wechseldruckbetrieb die Gefahr des Durchliegens besteht.

Die Eignung der Bett-Matratzen-Kombination muss vor der Verwendung durch entsprechend qualifizierte Personen geprüft werden.

Flüssigkeitsundurchlässiger Bezug für die hygienische Versorgung

Die aks saniflow III Wechseldruckmatratze wird mit einem flüssigkeitsundurchlässigen Matratzenbezug geliefert. Dieser schützt die Luftzellen und ermöglicht eine hygienische Verwendung, auch bei Patienten mit Harn- oder Stuhlinkontinenz.

Der Bezug ist über einen umlaufenden Reißverschluss abnehmbar und kann entsprechend der Herstellerangaben bei 60 °C gewaschen werden.

Für die Reinigung der Matratze und des Steueraggregats sind die zugelassenen Reinigungs- und Desinfektionsverfahren der Gebrauchsanweisung zu beachten.

Das Steueraggregat darf nicht mit Flüssigkeiten besprüht oder in Wasser eingetaucht werden. Vor jeder Reinigung muss das System vom Stromnetz getrennt werden.

Bei einem Patientenwechsel ist eine fachgerechte, validierte Aufbereitung einschließlich der erforderlichen Wartung vorgeschrieben.

Für wen eignet sich das aks saniflow III?

Das Wechseldrucksystem ist für die Dekubitusprophylaxe und die unterstützende Therapie bei Patienten vorgesehen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation längerfristig liegen müssen.

  • Menschen mit hohem Dekubitusrisiko: Zur unterstützenden Druckentlastung im Rahmen eines individuellen Pflegekonzepts.
  • Patienten mit Dekubitus bis einschließlich Grad III: Als Bestandteil einer fachgerecht abgestimmten Dekubitustherapie.
  • Personen mit eingeschränkter Eigenbewegung: Wenn regelmäßige selbstständige Positionswechsel nicht ausreichend möglich sind.
  • Häusliche Pflege: Zur Versorgung durch eingewiesene Pflegepersonen und entsprechend angeleitete Angehörige.
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen: Zur Anwendung innerhalb professioneller Pflege- und Versorgungskonzepte.

Kontraindikationen beachten: Das System darf unter anderem bei akuten multiplen Traumata, instabilen Knochenbrüchen, instabilen Wirbelsäulenverletzungen und Wahrnehmungsstörungen nicht angewendet werden. Bei möglichen Spastiken ist eine individuelle ärztliche Entscheidung erforderlich.

Bei Verwendung in einem Pflegebett nach EN 60601-2-52 gelten zudem die besonderen Mindestanforderungen an Körpergewicht, Körpergröße und BMI des erwachsenen Patienten.

Häufig gestellte Fragen zum aks saniflow III (FAQ)

Bis zu welchem Dekubitusgrad ist das aks saniflow III geeignet?

Das aks saniflow III ist laut Hersteller für die Dekubitusprophylaxe bis zu einem hohen Dekubitusrisiko sowie für die unterstützende Therapie von Druckgeschwüren bis einschließlich Grad III nach EPUAP vorgesehen.

Wie funktioniert die Wechseldruckmatratze?

Die Luftzellen sind in zwei getrennte Luftkammerkreise aufgeteilt. Das Steueraggregat befüllt und entlüftet diese automatisch im Wechsel. Dadurch werden unterschiedliche Körperregionen regelmäßig druckentlastet.

Wie oft erfolgt der Druckwechsel?

Das System arbeitet mit einer festen Zyklusdauer von 12 Minuten. Die Luftkammerkreise werden während dieses Zyklus abwechselnd be- und entlüftet.

Kann der Druck individuell eingestellt werden?

Ja. Der Fülldruck lässt sich über einen stufenlosen Regler am Aggregat anpassen. Die Einstellung erfolgt zunächst anhand des Patientengewichts und muss anschließend durch den vorgeschriebenen Handtest überprüft werden.

Regelt das aks saniflow III den Druck automatisch nach?

Ja. Ein elektronischer Drucksensor überwacht den eingestellten Fülldruck. Bei Abweichungen wird die Pumpe automatisch aktiviert, bis der vorgesehene Druck wieder erreicht ist. Die individuelle Grundeinstellung und regelmäßige Kontrolle bleiben dennoch notwendig.

Was ist der Unterschied zwischen Wechseldruck und Statik?

Im Wechseldruckbetrieb werden die beiden Luftkammerkreise abwechselnd be- und entlüftet. Im Statikmodus werden beide Kreise gleichzeitig mit dem eingestellten Druck befüllt. Der automatische Druckwechsel wird dabei unterbrochen.

Ist das System für Schmerzpatienten geeignet?

Der Hersteller schreibt für Schmerzpatienten ausschließlich die Lagerung im Statikmodus vor. Ob die Verwendung im individuellen Fall geeignet ist, muss medizinisch und pflegerisch beurteilt werden.

Besitzt das saniflow III eine Pflege- oder Autofirm-Funktion?

Nein. Das aks saniflow III verfügt über einen Wechseldruck- und einen Statikmodus, jedoch nicht über eine separate Pflege- beziehungsweise Autofirm-Funktion.

Benötige ich eine zusätzliche Matratze?

Ja. Das saniflow III ist ein Matratzenauflagesystem und benötigt eine geeignete Standardschaumstoffmatratze oder Matratzenunterlage mit mindestens 4 cm Höhe. Es darf nicht ohne geeignete Unterlage eingesetzt werden.

Kann die Wechseldruckmatratze mit einem Pflegebett verwendet werden?

Ja, sofern das Pflegebett und seine Liegefläche für das System geeignet sind. Insbesondere die sichere Befestigung, die Seitengitterhöhe, die Bewegungsfunktionen des Bettes und die notwendigen Sicherheitsabstände sind zu beachten.

Wie lange dauert das erste Aufpumpen der Matratze?

Die erste vollständige Befüllung dauert laut Hersteller ungefähr 40 Minuten. Während dieser Zeit darf die Matratze nicht belastet werden. Erst nach Erreichen des Betriebsdrucks und den vorgesehenen Kontrollen darf der Patient darauf gelagert werden.

Was passiert bei einem Stromausfall?

Bei einem Stromausfall kann der Druck in der Matratze schnell abnehmen. Die Gebrauchsanweisung beschreibt ein Verfahren zum Verschließen des Schlauchanschlusses, mit dem bei ausreichendem Restdruck eine vorübergehende Lagerung von maximal 200 Minuten möglich sein kann. Der Druck muss dabei mindestens alle 30 Minuten überprüft werden. Ist keine ausreichende Unterstützung mehr vorhanden, muss der Patient sofort anderweitig gelagert werden.

Ist die Matratze bei Inkontinenz geeignet?

Ja. Der mitgelieferte flüssigkeitsundurchlässige Matratzenbezug ermöglicht laut Hersteller auch den Einsatz bei Patienten mit Harn- oder Stuhlinkontinenz. Die Reinigungs- und Hygienevorgaben sind zu beachten.

Kann der Matratzenbezug gewaschen werden?

Ja. Der abnehmbare Matratzenbezug kann gemäß Herstellerangabe bei 60 °C gewaschen werden. Er darf nicht gebleicht, gebügelt oder im Wäschetrockner getrocknet werden.

Ersetzt das Wechseldrucksystem regelmäßige Lagerungswechsel?

Nein. Auch bei Verwendung des aks saniflow III sind regelmäßige Hautkontrollen und individuell notwendige Positionswechsel weiterhin erforderlich. Das System unterstützt die Dekubitusversorgung, ersetzt jedoch keine vollständige pflegerische und medizinische Behandlung.

Kann das aks saniflow III über die Krankenkasse versorgt werden?

Bei entsprechender medizinischer Notwendigkeit kann eine Versorgung mit einem geeigneten Antidekubitus-Wechseldrucksystem über die gesetzliche Krankenkasse in Betracht kommen. Burbach+Goetz kann die Versorgungsmöglichkeiten anhand einer ärztlichen Verordnung prüfen. Eine Kostenübernahme hängt von den individuellen Voraussetzungen und den geltenden Versorgungsbedingungen ab.

Wichtige Anwendungs- und Sicherheitshinweise

  • Die Anwendung darf nur durch eingewiesene Personen erfolgen.
  • Die persönliche Eignung des Systems muss vor der Versorgung geprüft werden.
  • Die Druckeinstellung muss regelmäßig mittels Handtest kontrolliert werden.
  • Schmerzpatienten dürfen ausschließlich im Statikmodus gelagert werden.
  • Der Betrieb ist nur in Kombination mit einer geeigneten Matratzenunterlage zulässig.
  • Bei der Verwendung mit Pflegebetten sind die Mindestanforderungen an Seitengitterhöhe und Patientenkonstitution zu beachten.
  • Das System darf nicht mit zusätzlichen Auflagen wie Fellen verwendet werden.
  • Zwischen Patient und Matratzenbezug ist ein geeignetes Bettlaken zu verwenden.
  • Bei Druckverlust, Stromausfall oder Fehlfunktionen sind die Vorgaben der Gebrauchsanweisung unverzüglich zu beachten.
  • Beschädigte oder stark abgenutzte Komponenten dürfen nicht weiterverwendet werden.
  • Das Steueraggregat darf während des Betriebs nicht abgedeckt oder in einem geschlossenen Fach betrieben werden.
  • Die erforderlichen Wartungs-, Reinigungs- und Desinfektionsintervalle müssen eingehalten werden.

Hinweis: Vor der ersten Verwendung ist die vollständige Original-Gebrauchsanweisung zu lesen. Das aks saniflow III ist ein aktives Medizinprodukt und darf ausschließlich entsprechend seiner Zweckbestimmung und den Sicherheitsvorgaben des Herstellers eingesetzt werden.

aks saniflow III Wechseldrucksystem bei Burbach+Goetz bestellen

Mit dem aks saniflow III erhalten Sie ein großzelliges Antidekubitus-Wechseldrucksystem, das eine automatische Druckwechseltechnik mit individuell einstellbarer Druckregulierung, Statikfunktion und optisch-akustischer Drucküberwachung verbindet.

Das System eignet sich für die bedarfsgerechte Unterstützung bei der Dekubitusprophylaxe und -therapie bis einschließlich Grad III nach EPUAP und kann sowohl in der häuslichen als auch in der stationären Pflege eingesetzt werden.

Jetzt das aks saniflow III Wechseldrucksystem bei Burbach+Goetz bestellen.

Technische Daten – aks saniflow III

  • Hersteller: aks GmbH
  • Modell: saniflow III
  • Herstellerartikelnummer: 21233
  • Hilfsmittelnummer: 11.29.04.0004
  • Systemtyp: Großzelliges Wechseldruck-Auflagesystem
  • Anwendungsbereich: Dekubitusprophylaxe und -therapie bis einschließlich Grad III nach EPUAP
  • Patientengewicht: 40–130 kg
  • Matratzengröße: 90 x 200 cm
  • Zellenhöhe: 13 cm
  • Anzahl Luftzellen: 17, einzeln austauschbar
  • Wechseldrucksystem: Alternierendes Zweikammersystem
  • Zyklusdauer: 12 Minuten
  • Statikfunktion: Ja
  • Druckeinstellung: Stufenlos über Drehregler
  • Alarmfunktion: Optisch und akustisch bei Druckverlust
  • Luftfüllzeit: Ca. 40 Minuten
  • Material Luftzellen: 84 % Nylon, 16 % PVC
  • Material Matratzenbezug: 60 % Nylon, 40 % PVC
  • Bezug: Flüssigkeitsundurchlässig, mit Reißverschluss
  • Stromversorgung: 230 V AC, 50 Hz
  • Leistungsaufnahme: Max. 12 W
  • Aggregat-Abmessungen (B x H x T): 28 x 20,5 x 10 cm
  • Aggregat-Gewicht: Ca. 2,3 kg
  • Betriebslautstärke: 30 dB(A) laut Hersteller
  • Schutzart Aggregat: IP21
  • Medizinprodukteklasse: Klasse I gemäß Verordnung (EU) 2017/745

Technische Daten gemäß den zuvor abgeglichenen Herstellerunterlagen. Produktionsbedingte Abweichungen sind möglich.


Lieferumfang

  • 1 aks saniflow III Wechseldruckmatratze, 90 x 200 cm
  • 1 flüssigkeitsundurchlässiger Matratzenbezug mit Reißverschluss
  • 1 passendes saniflow III Steueraggregat
  • 1 Gebrauchsanweisung

Hinweis: Die benötigte Standardschaumstoffmatratze beziehungsweise Matratzenunterlage mit mindestens 4 cm Höhe ist nicht im Lieferumfang enthalten.

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